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Anleitung

Mähroboter-Firmware-Update: Wann, wie, welche Risiken

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Moderne Mähroboter bekommen wie Smartphones Updates über die App. Sie verbessern Navigation, Sicherheit und Bedienung, können aber auch Einstellungen verändern. Diese Seite erklärt, was ein Update leistet, wie Sie es vorbereiten, einspielen und prüfen und was bei Problemen zu tun ist. Details unterscheiden sich je nach Hersteller und stehen im Handbuch.

Wozu Updates gut sind

Hersteller beheben mit Updates Fehler, verbessern die Wegeplanung und die Hinderniserkennung und erweitern die App. Bei kabellosen Modellen mit RTK oder Kamera betreffen Updates oft die Navigationsalgorithmen.

Sicherheitsrelevante Korrekturen sind ein weiterer Grund. Wer Updates dauerhaft ignoriert, verpasst Verbesserungen und riskiert, dass die App irgendwann nicht mehr zum Gerät passt.

Vor dem Update: Vorbereitung

Laden Sie den Akku, prüfen Sie die WLAN-Verbindung und bringen Sie den Roboter an einen Ort mit gutem Empfang, meist in der Station. Beenden Sie laufende Mähfahrten. Das Update sollte nicht bei Regen und nicht kurz vor Gewitter erfolgen.

Machen Sie, wenn möglich, einen Screenshot von Zeitplan, Zonen und Einstellungen. Manche Geräte speichern Karten in der Cloud, andere lokal. Wie das bei Ihrem Modell ist, steht in Mähroboter-App und Smart Home.

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    Akku laden und Roboter in die Station setzen

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    WLAN prüfen, am besten mit gutem Empfang an der Station

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    Einstellungen und Zeitplan notieren oder Screenshot machen

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    Update in der App starten und nicht unterbrechen

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    Nach dem Neustart Einstellungen und Karte prüfen

Das Update einspielen

Die meisten Apps zeigen einen Hinweis, wenn ein Update bereitsteht. Starten Sie es dort. Der Vorgang dauert je nach Größe einige Minuten, in denen das Gerät neu startet. Unterbrechen Sie ihn nicht und schalten Sie den Roboter nicht aus.

Bei Geräten mit separater Referenzstation kann auch diese ein Update benötigen. Lesen Sie die Hinweise der App, damit beide Komponenten zusammenpassen. Zur Referenzstation siehe RTK-Referenzstation aufstellen.

Nach dem Update: Funktionen prüfen

Kontrollieren Sie nach dem Update Zeitplan, Schnitthöhe, Zonen und Sperrbereiche. Manchmal werden Einstellungen zurückgesetzt oder neu strukturiert. Beobachten Sie die erste Fahrt aufmerksam.

Ändert sich das Verhalten spürbar, lesen Sie die Hinweise zur neuen Version in der App oder auf der Herstellerseite. Oft stehen dort bekannte Änderungen.

Wenn das Update fehlschlägt

Bricht das Update ab, starten Sie es erneut, nachdem Sie WLAN und Akku geprüft haben. Bleibt der Fehler, hilft ein Neustart von Roboter und Router. Reicht auch das nicht, kontaktieren Sie den Hersteller-Service.

Bei Verbindungsproblemen helfen die Hinweise in Mähroboter WLAN und App-Verbindung. Ändern Sie nichts an unbekannten Einstellungen, ohne die Auswirkungen zu kennen.

Automatische Updates oder manuell?

Manche Apps installieren Updates automatisch, andere fragen nach. Automatische Updates sind bequem, laufen aber manchmal zu ungünstigen Zeiten. Wer Kontrolle möchte, stellt auf manuelle Updates um, sofern die App das bietet.

Schieben Sie wichtige Updates nicht zu lange auf, und spielen Sie sie nicht kurz vor Saisonbeginn ein, ohne Zeit für Tests zu haben.

Datenschutz und Konto

Updates werden über die Cloud des Herstellers ausgeliefert. Dafür ist meist ein Konto nötig. Informieren Sie sich über Datenschutz und Speicherort der Daten. Mehr dazu in Mähroboter-App und Smart Home.

Verwenden Sie ein starkes Passwort und aktivieren Sie, wenn möglich, eine zusätzliche Absicherung des Kontos.

Updates und Garantie

Gerätehersteller liefern Updates über offizielle Kanäle. Installieren Sie nur Updates aus der Hersteller-App und keine Dateien aus anderen Quellen. Inoffizielle Software kann Garantie und Sicherheit gefährden.

Dokumentieren Sie bei Problemen nach einem Update die Version und das Verhalten. Das erleichtert dem Service die Fehlersuche, siehe Garantie und Service.

Update zum Saisonstart

Im Frühjahr stehen oft mehrere Updates an, weil das Gerät den Winter über nicht verbunden war. Planen Sie dafür etwas Zeit ein und installieren Sie sie vor dem ersten Einsatz. Die Checkliste für den Saisonstart steht in Mähroboter im Frühjahr startklar machen.

Vor dem Einwintern lohnt ein letztes Update, damit die Software im Frühjahr aktuell ist.

Häufige Missverständnisse zu Updates

Ein Update macht den Roboter nicht automatisch schneller oder besser. Manche Verbesserungen sind unsichtbar, etwa Fehlerkorrekturen, andere betreffen nur bestimmte Modelle. Erwarten Sie keine Wunder, aber auch keine Katastrophe.

Ein anderer Irrtum: Ohne Update funktioniere das Gerät nicht mehr. In der Regel läuft die vorhandene Software weiter. Probleme entstehen erst, wenn App und Firmware zu weit auseinanderliegen oder der Hersteller Dienste umstellt. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob eine neue Version bereitsteht.

Häufige Fragen

Muss ich jedes Update installieren? Nicht zwingend, aber sinnvoll. Updates beheben Fehler und Sicherheitslücken. Prüfen Sie die Hinweise vor der Installation.

Können Updates etwas kaputt machen? Selten, aber Einstellungen können sich ändern oder Funktionen sich verhalten anders. Machen Sie vorher eine Notiz Ihrer Einstellungen.

Geht ein Update auch ohne WLAN? Das hängt vom Gerät ab. Viele Updates laufen über WLAN oder Mobilfunk, manche über die App per Bluetooth.

Wie finde ich die Version? Die Firmware-Version steht in der App unter Geräteinformationen oder Einstellungen.

Was Sie dafür brauchen